Cameron Highlands und Kuala Lumpur

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Auch wenn wir jetzt schon länger wieder zuhause und im Arbeitsalltag angekommen sind gibt’s trotzdem wieder einen neuen Eintrag in unserem Reiseblog. Die Perhentian Islands waren nicht der letzte Stopp auf unserer Reise sondern wir machten uns danach auf in Richtung Kuala Lumpur (KL). Auf dem Weg dorthin ging es vorbei an riesigen Palmölplantagen und wir legten einen zweitägigen Aufenthalt in den Cameron Highlands auf ca. 1500m Höhe ein. In dieser kühlen, landwirtschaftlich stark genutzten Region kann man gut der Hitze entfliehen und nette Ausflüge unternehmen. So haben wir uns zusammen mit 2 Londonern einen Guide inkl. Auto für einen Tag genommen und uns die Gegend angeschaut.
Als erstes ging es zu den riesigen Teeplantagen und Fabrik des Tee-Herstellers BOH.
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Wir hatten beide zuvor noch nie eine Teeplantage besucht und somit war es ein spezielles Erlebnis die bepflanzten Hügel zu bestaunen und die fleißigen, hauptsächlich aus Indien und Bangladesch stammenden Erntehelfer zu beobachten. Auch wenn für eben gelegene Teepflanzen eine große Erntemaschine eingesetzt wird, wird in steilen und verwinkelten Abschnitten noch immer auf mühevolle Handarbeit gesetzt.
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Direkt bei der Fabrik gibt es auch die Möglichkeit sich mit Tee einzudecken und ihn dort auch direkt zu verkosten. Des weiteren kann man auch an Führungen durch die Fabrik teilnehmen und sich in die Herstellung von Tee einführen lassen.
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Nach diesem interessanten Besuch bei BOH brachte uns unser Guide auf den Gunung Brinchang, den höchsten per Auto erreichbaren Punkts der Cameron Highlands. Dort wanderten wir unter seiner Führung durch den dichten Dschungel.
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Danach stand noch der Besuch einer Schmetterlingsfarm und einer Erdbeerplantage (abgesehen von den Erdbeershakes und Kuchen wenig spektakulär) am Programm.
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Bevor es am nächsten Tag nach KL weiterging nutzen wir natürlich nochmal das Angebot an hervorragender indischer Küche Smiley
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Beim anschauen der Bilder läuft mir jetzt im Nachhinein wieder das Wasser im Mund zusammen Smiley.
Die nächsten zwei Tage verbrachten wir im geschäftigen Kuala Lumpur und trafen uns dort auch mit Carina, einer Freundin von Lisa. Leider haben wir kein einziges Foto davon Trauriges Smiley. Wir verbrauchten auch recht viel Zeit in den unzähligen klimatisierten Einkaufszentren und, wie könnte es anders sein, indischen Lokalen. Auch wurde meine verschlissene, mehrfach genähte, Reisehose entsorgt und durch neue Modelle ersetzt.
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Ein Highlight war der Besuch im KL Tower von wo wir bei Kaffee und Kuchen die Aussicht auf KL und die bekannten Petronas Twin Towers genossen.
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Inselhüpfen Teil 3–Malaysia, Pulau Langkawi, Pulau Penang, Pulau Perhentian

Einen Spielfilm über eine Schiffsentführung durch somalische Piraten mit Tom Hanks als Hauptdarsteller. Genau so etwas will man sich anschauen wenn man mit dem Schiff unterwegs ist. Noch dazu mussten bei der Fahrt von Koh Lipe nach Langkawi alle unter Deck sitzen und somit konnte sich keiner dieser Unterhaltung entziehen. Piraterie ist übrigens in Südostasiens Gewässern wieder stark im Kommen, auch in der Straße von Malakka zwischen Malaysia und Indonesien. Nun gut, am Ende gab’s auch noch Aufklärung über Rauchverbote und die dazugehörigen Strafen. Nachdem den rasch abgeschlossenen Einreiseformalitäten waren wir erst mal positiv überrascht von der unmittelbaren Gastfreundlichkeit der Insulaner. Keine aufdringlichen Taxifahrer, ganz im Gegenteil. Sie gaben sogar bereitwillig Auskünfte und Informationen. In der Touristeninfo ließen wir uns ausgiebig beraten und machten uns mit dem geliehenen Moped auf in Richtung Cenang Beach. Das ist der Hauptstrand dieser bei Malaien sehr beliebten Urlaubsinsel.
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Nach etwas Suchen fanden wir eine nette Unterkunft zu einem akzeptablen Preis, das Tipsy Gipsy Hostel. Wir konnten zwar erst am Abend das Zimmer beziehen da die Farbe an den Wänden erst trocknen musste, aber wir haben gut auf den Matratzen am Boden geschlafen Zwinkerndes Smiley
Inzwischen nutzten wir das Moped um zum Strand zu kommen und davor etwas bei einem Inder zu Essen. Für uns war es überraschend zu sehen, dass es in Malaysia sehr viele Inder und daher auch unzählige ausgezeichnete indische Lokale gibt. Meistens haben wir in einem solchen gegessen! Naan, Roti, Capatti, Currys, Tosai, Murtabak, Idly usw. hatten wir im den 3 Wochen Malaysia fast täglich Smiley
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Am nächsten Tag spulten wir mit den Moped über 100km runter und klapperten einige Highlights der Insel ab. Dazu zählten u.a. eine Seilbahn, ein Aussichtsberg, diverse Strände, Luxushotels, Golfplätze.. Der Sprit kostet im Land von Petronas übrigens nichtmal 50Cent pro Liter!
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Am Abend veranstaltete unser Vermieter in seiner angrenzenden Bar noch eine kleine BBQ Party mit allen Gästen wo wir natürlich auch nicht fehlen durften, Beer-Pong inklusive.
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Nach einem kurzen aber lohnenswerten Aufenthalt ging es wiederum von einem Brutalo-Actionfilm unter Deck weiter auf die Insel Penang.

Pulau Penang
Genauer gesagt in die moderne Hauptstadt Georgetown. Diese hat eine sehr interessante Innenstadt die man ideal zu Fuß oder per Fahrrad erkunden kann. Wir entschieden uns diesmal fürs erstere und schlenderten von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten. Dazu zählen ca. 30 unterschiedlich große Wandmalereien die Häuserwände verteilt in der ganzen Stadt zieren. Diese gibt es seit ein paar Jahren und es scheint ein guter Schachzug der Stadt gewesen zu sein diese von Künstlern anbringen zu lassen. Viele Touristen streifen mit Stadtplänen umher um diese Gemälde zu finden und zu fotografieren. Dadurch kommt man viel herum und sieht auch noch vieles anderes interessantes.
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Ausgezeichnetes indisches Essen war natürlich auch hier unser ständiger Begleiter!
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Nach so viel Kultur war es wieder an der Zeit für etwas Strandurlaub. Um 5 Uhr früh wurden wir von unserem Minibusfahrer abgeholt um uns auf die andere Seite von Malaysia gebracht zu werden. Von dort war es nur eine kurze Fahrt zu den Perhentian Islands.

Perhentian Islands
Eine kurze Bootsfahrt wäre es gewesen, wenn nicht noch im Hafen der Motor aufgegeben hätte und nach einer längeren Reparaturpause uns nicht auch noch die Küstenwache aufgehalten hätte..
Trotzdem haben wir es dann auf die kleiner der beiden Inseln Perhentian Kecil geschafft und in einer der billigeren Unterkünfte, Ewans Place, Zimmer bezogen. Auch wenn hier schon einige Müllprobleme und Verbauungen wahrzunehmen sind es trotzdem schöne Inseln mit traumhaften Stränden und wirklich kristallklarem Wasser.
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Die Perhentians sind auch ein Paradies für Taucher. Wir ließen zwar die Taucherflasche stehen, aber einen Schnorchelausflug haben wir trotzdem gemacht. Und es hat sich ausgezahlt. Viele bunte Fische, Korallen, Schildkröten und sogar Haie waren zu sehen!!!
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Inselhüpfen Teil 2–Andamanensee, Railey Beach, Koh Phi-Phi, Koh Mook, Koh Lipe

Railey Beach
Wie schon im letzten Beitrag erwähnt ist es sehr einfach von einer Insel zur nächsten zu gelangen. Jeder Vermieter ist froh seinen Gästen ein Ticket verkaufen zu können. Unsere Weiterreise geht nach Railey Beach per Boot, Bus und Longtail-Boot.
Obwohl Railey Beach keine Insel ist, sondern nur eine abgeschiedene Bucht nahe Krabi, kann man es nur per Boot erreichen. Was aber nicht bedeutet dass deshalb wenig los ist. Railey besteht aus 2 Stränden, Ost und West, welches über ein komplett mit Hotels verbautes Stück Land miteinander verbunden sind. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr schöner Fleck, umgeben von beeindruckenden Kalksteinformationen.
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Unsere zuvor gebuchte Unterkunft lag am Tongsai Beach. Diesen erreicht man entweder per Wanderweg über einen Felsen von Railey-West aus, bei Ebbe um den Felsen herum oder über einen Weg von Railey Ost kommend.
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Nach einem unerwartet doch etwas längeren Fußmarsch weit in den Dschungel hinein konnten wir verschwitzt unseren Bungalow beziehen. Die Begeisterung hielt sich erst mal in Grenzen.
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Naja, es gibt schlimmeres und so verbrachten wir den ersten Tag gemütlich am Strand und beobachteten die Kletterer beim Bezwingen der umliegenden Wände.
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Für die nächsten zwei Tage haben wir dann doch in eine etwas bessere Unterkunft investiert, was einen erneuten Fußmarsch zur Folge hatte. Es hat sich aber gelohnt und wir hatten eine sehr angenehme Zeit.
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Koh Phi-Phi
Praktischerweise kann man direkt von Railey Beach nach Koh Phi-Phi weiterfahren. Und zwar mit der sogenannten Chicken-Ferry, einem vollbeladenen, vermutlich überladenen Schiff.
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Bevor man seinen Fuß auf die Insel setzen darf muss man erst eine kleine Gebühr für Reinigung derselben zahlen. Geht man dann durch den Hauptort fragt man sich aber schon wofür die verwendet wird. Es stinkt und es ist dreckig. Viele kommen nur der Party wegen hierher und an jeder Ecke gibt es “Buckets” zu kaufen und die Amis spielen ihr geliebtes Beer-Pong. Naja, wir haben ein nettes Zimmer am Hügel gefunden, inklusive Affen der von einem Balkon zum anderen springt. Laut Info unserer Nachbarn sollte man besser nichts ess,- oder trinkbares unbeaufsichtigt lassen.
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Bewegt man sich etwas aus der Partyzone findet man aber doch einige sehr schöne Flecken. So waren wir am ersten Tag am Long Beach, einem super Strand mit sehr klarem Wasser. Diesen erreicht man entweder per Longtailboot oder man spaziert einfach dorthin.P1070539P1070551P107056320150325_142627
So macht man es auch für die weiteren schönen Strände auf der Insel. Die Wanderungen werden zwar etwas länger, aber es gibt ein ganz gutes Netz an Wegen auf der Insel um jedes Ziel zu erreichen.
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Die Insel verlassen wir mit gemischten Gefühlen, dafür wird einfach zu brutal mit der Natur umgegangen. Irgendwann wird man die Rechnung dafür bekommen. Aber dann ist die nächste Insel dran. Vielleicht ist es Koh Mook, unser nächster Stopp.

Koh Mook
Diese Insel hatten wir ursprünglich gar nicht auf unserer Liste. Sie liegt ca. am halben Weg zwischen Phi-Phi und unserem nächsten Ziel Koh Lipe.
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Hier gibt es zwar auch schon einige Hotels, aber bei weitem noch nicht in so großem Ausmaß. Es gibt nur ein paar Straßen, die Hauptverkehrsmittel sind Beiwagenmopeds und die Leute sind ziemlich entspannt. So auch der Mopedfahrer der Mook Anda Bungalowanlage, der uns am Strand aufgabelte und uns zusammen mit zwei Wienern auf die andere Seite der Insel brachte.
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Los ist hier zwar nicht viel, dafür gibt es Ruhe, Entspannung, schöne Strände, vernünftige Preise und ein paar gemütliche Bars am Strand.
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Andere mögliche Beschäftigungen sind schnorcheln, Muscheln sammeln, Seesterne ärgern, runterfallenden Kokosnüssen ausweichen oder sich einfach nur im glasklaren Wasser treiben lassen.
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Diesmal war beim Preis von 14Euro pro Nacht sogar das Frühstück dabei. Dabei bekamen wir jedes Mal Besuch von der gleichen Katze, natürlich in der Hoffnung etwas abzustauben.
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Koh Lipe
Die letzte thailändische Insel auf dieser Seite wurde uns auf der Reise mehrmals empfohlen. Zurecht wie wir finden, aufgrund der momentanen Beliebtheit ist dort aber auch schon sehr viel los. Der Raum zwischen den beiden Hauptstränden ist total verbaut und mit einer “walking street” ausgestattet. Trotzdem hat es uns hier sehr gut gefallen, sodass wir unser Zimmer im Gipsy Resort ein paar Mal verlängert haben Smiley
Lange Rede, kurzer Sinn oder Bilder sagen mehr als tausend Worte….
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Inselhüpfen Teil 1–Golf von Thailand, Koh Tao, Kho Pha-ngan und Koh Samui

Nach 3 tollen, interessanten aber teilweise auch anstrengenden Wochen in Myanmar war es an der Zeit ein paar thailändische Inseln zu erkunden. Alles begann natürlich mit einem 20 stündigen Zwischenstopp in Bangkok um ein paar Dinge zu erledigen, wie z.B. den CCD Sensor der Kamera reinigen zu lassen. Hatte sich doch glatt ein Partikel darauf breit gemacht und uns ein paar unschöne Flecken auf den Fotos beschert. Leider hat sich auch etwas in die Optik verirrt, diese konnte uns aber keiner zerlegen. Damit müssen wir leider bis zum Ende der Reise leben.
Beim ersten Teil unseres Inselhüpfens haben wir folgende Inseln im Golf von Thailand besucht:
1. Koh Tao
2. Koh Pha-ngan
3. Koh Samui
Das ist auch gleichzeitig die Reihung wie uns die Inseln gefallen haben..

Koh Tao
Die typische Backpacker Anreise startet abends per Nachtbus bei der Kao San Road in Bangkok, so auch unsere. Also mal die ganze Nacht durchfahren und danach per Boot zur Insel.
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Am geschäftigen Pier angekommen und schnell eine Übersichtskarte besorgt konnten uns wir auch gleich ein Moped für die Unterkunftssuche ausleihen. Das war in routinierter Weise rasch erledigt und wir verbrachten die ersten Tage mit Inselrundfahrten zu verschiedenen Stränden und relaxen auf der Terrasse unseres kleinen Bungalows.
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Natürlich haben wir auch einige Viewpoints erklommen und Sonnenuntergänge in netten Reggae Bars genossen.
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Auch kletter,- bzw. bouldertechnisch wäre auf der Insel einiges zu tun, es gibt einen Klettergarten und unzählige herumliegende Felsbrocken. Im Internet findet sich ein ganz guter Kletterführer zum gratis runterladen.
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Nach so viel Entspannung durfte auch etwas Aktivität nicht fehlen und wir absolvierten einen Open Water Tauchkurs bei der empfehlenswerten Tauchschule dpm diving. Sie ist unter spanisch/argentinischer Führung und es herrscht immer eine entspannte Stimmung. Natürlich war das ganze auch mit etwas Strebern verbunden Zwinkerndes Smiley
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Koh Tao ist der beliebteste Ort in Thailand um diesen Kurs zu absolvieren und mit dem Tauchen zu beginnen. Vermutlich auch der günstigste, denn es gibt ordentlich Konkurrenz an Tauchschulen. Von unserem chilenischen Tauchlehrer Jorge wurden wir in den folgenden 3 Tagen in das Thema eingewiesen und konnten am Ende bis auf 18Meter abtauchen. Dank Gopro gibt’s auch ein paar Bilder unter Wasser Smiley (Video Screenshots)
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Derart auf das marine Leben vorbereitet stand einer Eroberung der nächsten Insel per Speedboat nichts mehr im Wege.

Koh Pha-ngan
Auch auf dieser Insel nimmt man sich am Besten ein Moped um die verschiedenen Strände und Hügel zu erkunden. Außerdem kann man sich sehr einfach mehrere Bungalows anschauen ohne auf ein Taxi oder ähnliches angewiesen zu sein.
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Wir verbrachten hier ein paar entspannte Tage in einem netten Häuschen auf einem Hügel. Großen Bekanntheitsgrad genießt die Insel aufgrund ihrer Vollmond, Halbmond, Vorvollmond, Nachvollmond  usw. Partys..   Viel mehr gibt’s dazu nicht zu schreiben.
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Zwischendurch kann man auch etwas unter Kokospalmen schaukeln oder mit Strandhaustieren spielen.
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Koh Samui
Als dritte Insel auf dieser Seite Thailands folgte Koh Samui. Von den dreien hat uns diese am wenigsten gefallen. Vermutlich liegt es daran dass wir nicht sehr lange blieben und wir ein paar negative Eindrücke gesammelt haben. Die Insel ist sehr groß und es es gibt sicher viele schöne Plätze. Trotzdem haben wir einen netten Ort für ein paar Tage gefunden und das eine oder andere Foto gemacht Zwinkerndes Smiley Viel mehr als diese sind’s aber tatsächlich nicht..
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Kinpun–Golden Rock

Gemeinsam mit Tracy aus San Francisco fuhren wir im überfüllten, heißen Bus weiter nach Kayiktho um dort die wichtigste buddhistische Pilgerstätte Myanmars, den goldenen Felsen, zu besuchen.
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Nach 4Stunden in der Stadt angekommen ging es wieder mal darum mit den vielen Taxi,- Pickup,- und Motofahrern einen vernünftigen für die Fahrt ins höhergelegene Kinpun auszuhandeln. Dort gibt es die Unterkünfte und von dort startet man auch zum goldenen Felsen. Die Angebote für eine Strecke bewegten sich zwischen 500 und 3000Kyat. Am Ende wählten wir den mit Sitzbänken ausgestatteten LKW für 500 und hatten eine aufregende Fahrt Zwinkerndes Smiley
Einheimische Pilger können am Fuße des Bergs gratis auf Pritschen übernachten, aber wir als Touristen mussten uns nach einer preiswerten Unterkunft umsehen. Das wohl bei Backpackern beliebteste Guesthouse hat 3 Zimmerkategorien von 9USD bis 25USD pro Nacht im Angebot. Wir entschieden uns diesmal fürs teuerste. Die 9Dollar Kammer sah uns doch zu sehr nach Rumpelkammer aus und auch die teuerste Variante hatte ein paar kleine Schwachstellen…
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In dem Ort kann man nicht sehr viel spannendes erleben und so beschlossen wir, gleich nach Besuch des Felsens weiterzufahren und besorgten uns die Tickets für den nächsten Tag.
Nach einer Nacht in den durchgelegenen Matratzen bestiegen wir am nächsten Morgen an der Pilgerverladestation unseren Truck der uns auf den Berg bringen sollte.
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Inzwischen hat sich unserer kleinen Gruppe auch noch Antonio aus Portugal angeschlossen und gemeinsam genossen wir die kurvenreiche Fahrt nach oben. Aufgrund der Popularität dieses vergoldeten Steins ist hier richtig viel los. Von der Bergstation muss man noch ein paar Hundert Meter gehen oder man lässt sich tragen.
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Am Felsen selbst kleben Männer fleißig Blattgold, während Frauen etwas Abstand halten müssen um so wie Tracy ihre Selfies zu machen.
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Nach der actionreichen Fahrt runter vom Berg, viele vertragen die Kurvenhatz nicht so gut, ging es für uns gleich weiter nach Yangon.
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Dort gönnten wir uns zum Abschluss wohl das teuerste Hostel Myanmars, dafür gab’s aber saubere Zimmer und eine hervorragende Dusche Zwinkerndes Smiley.
Die Zeit bis zum Weiterflug nach Thailand nutzten wir noch um Yangon etwas weiter zu erkunden und die verschiedenen Straßen Küchen auszuprobieren
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Mawlamyaing und Hpa-an

Nach der anstrengenden Busfahrt nach Yangon entschieden wir uns die Weiterreise in Richtung Süden nach Mawlamyaing per Zug anzutreten. Die am Vortag für 4USD pro Person gekauften Tickets in der Upper Class versprachen eine angenehme 11-stündige Zugreise Smiley.
Vor dem April 2014 war es üblich dass Touristen Zugtickets nur in USD, und das zu einem viermal höheren Preis, zahlen mussten. Seitdem wurde das geändert und es gelten für alle die gleichen Preise in der Landeswährung Kyat, in diesem Fall 4000Kyat.
Mit dem Taxi am Bahnhof Yangon angekommen konnten wir auch gleich auf unseren reservierten Sitzen Platz nehmen. Erwartungsgemäß entsprach die Ausstattung nicht den europäischen Standards, wie auch nicht die Züge und vor allem nicht die Geleise Zwinkerndes Smiley
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Gegenüber von uns machte es sich eine ältere Dame gemütlich und daneben eine Frau mit ihren 2 Kindern. Nachher kamen noch eine hochschwangere Frau mit ihrem Mann hinzu.
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Schnell war das Eis gebrochen und diese Fahrt wurde zu einer der lustigsten bisher. Trotz zeitweiser Verständigungsprobleme wurde gegenseitig Essen angeboten und gescherzt. Den Zug besteigen und verlassen ständig diverse Händler mit ihren Waren. Von Hühnchen, Mais, Wassermelonen, Süßigkeiten, Getränken über getrocknetes Obst bis Curry mit Reis war so einiges zu erwerben. Unsere Sitznachbarin hat uns aufgrund unserer neugierigen Blicke sogar ein Päckchen getrockneter Zwetschken (?) spendiert. Einer ihrer Söhne hat Mithilfe unseres Schweizermessers dann eine Honigmelone geteilt, die Schwangere hatte einen ganzen Sack mit und eine davon spendiert. Natürlich wurde diese wieder unter allen aufgeteiltSmiley.
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Dazwischen amüsierten wir uns immer wieder über den Zug, der auf manchen Streckenabschnitten so hüpfte dass es einen tatsächlich aus dem Sitz hob. Uns wurde erklärt, dass sie den Zug “jumping train” nennen. Entlang der Strecke war auch einiges zu beobachten und kurz vorm Ziel überquerten wir noch eine 3,5km lange Brücke.
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Am Ziel angekommen war es ein kurzer Fußmarsch zu unserer zuvor gebuchten Unterkunft und gleich darauf über einen kleinen Hügel im den Ort. Auf der Suche nach einem guten Abendessen setzte auch schon der Sonnenuntergang ein. Glücklicherweise sprach uns wieder ein älterer Herr an, der laut seinen Erzählungen vor 30 Jahren bei einem britischen buddhistischen Mönch Englisch lernte und das nun gerne in Gesprächen mit Touristen auffrischt. Unser Englisch ist zwar weit von Perfektion entfernt, aber für ihn hat’s gereicht und wir bekamen wieder ein paar gute Reisetipps. Außerdem brachte er uns noch zu einem netten Restaurant Smiley
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Am nächsten Tag spazierten wir in der Hitze über den Tempelhügel von einer Pagode zur nächsten und besuchten dazwischen das eine oder andere Kloster.
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Neben diesem ganzen Buddha-Kram hat diese symphytische kleine Stadt auch einen großen Markt, der nicht von uns verschont blieb.
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Zum Abschluss erfolgte noch ein Aufstieg zum Tempelhügel um von dort aus den Sonnenuntergang zu genießen.
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Hpa-An
Anstatt wie ursprünglich geplant per Boot nach Hpa-an weiterzureisen mussten wir per lokalem Bus weiterfahren. Grund dafür war dass das Boot täglich nur eine Richtung fährt und unsere an diesem Tag nicht die richtige war. Dafür kostete der Bus nur ein zwölftel, war doppelt so schnell, die Fahrt war wieder mal amüsant und wir lernten Frank aus Montreal kennen mit dem wir auch gleich die nächsten zwei Tage verbrachten.
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Ohne lange zu recherchieren mieteten wir uns beim günstigen und bei Backpackern sehr beliebten Soe Brothers Guesthouse ein und buchten auch gleich die “Amazing Tour” für den nächsten Tag. Den restlichen angebrauchten Tag verbrachten wir mit der Erkundung des kleinen Ortes mit seinem Markt und dem angrenzenden kleinen See. Auf dem Weg dorthin konnten wir noch eine seltsame indische Prozession bestaunen..
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Die Gegend um Hpa-an ähnelt stark der um Vang Vieng in Laos. Es ist umgeben mit Karstbergen welche unzählige Höhlen beherbergen.
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Nach diesem kleinen Ausflug fanden wir noch ein nettes kleines Lokal direkt am Fluss, ideal um den Abend mit einem kalten Myanmar Bier und Wassermelonensaft ausklingen zu lassen.
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Die Tour am nächsten Tag versprach einiges. Verschiedenste Höhlen, Tempel, Höhlen mit Tempeln darin und Bademöglichkeiten wurden angefahren.
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Auch eine große Fläche mit beeindruckend vielen überdachten gleichen Buddha Statuen war dabei. Am meisten beeindruckt hat uns jedoch der verwahrloste Zustand dieser Stätte und die Unmengen an Müll.
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Am Schluss stand noch eine Höhle am Programm aus der jeden Tag zu Sonnenuntergang unzählige Fledermäuse zum Fressen ausfliegen. Wir haben das ganze ca. 15 Minuten beobachtet und es schien kein Ende zu nehmen, faszinierend.
Noch ein paar Bilder…
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Yangon

Für die Fahrt nach Yangon bzw. Rangun, die größte Stadt Myanmars, wählten wir wieder mal einen Nachtbus. 3 Preisklassen standen zur Auswahl. In Myanmar ist alles was mit Tourismus zu tun hat etwas teurer, so auch die Nachtbusse. Um den wirtschaftlichen Schaden in Grenzen zu halten entschieden wir uns für die billigste Variante, kann ja nicht so schlimm sein. Der erste Eindruck war ganz ok, die Sitze hatten einen halbwegs guten Abstand und waren fürs erste nicht ganz unbequem. Nach ca. 3 Stunden Fahrt mit burmesischen Unterhaltungsprogramm bestehend aus Musikshows und Slapstick Comedy wurden die Lichter gedimmt und schlafen war angesagt. Es ist faszinierend in welchen Positionen Burmesen schlafen können. Nach vorne geneigt, halb auf den Gang hängend oder in sich zusammengefaltet. Viele Varianten waren zu beobachten. Ich habe diese Gabe leider nicht, so wurde diese 12 stündige Fahrt zur mühsamsten bisher. Sobald ich kurz einschlafen konnte habe ich schon davon geträumt in einem bequemen Nachtbus zu sein um kurz darauf unter Schmerzen wieder aufzuwachen. Der Sitzabstand war dann doch viel zu eng und die Sitze sehr unbequem. Überraschenderweise konnte Lisa recht gut schlafen. Naja, um 5 Uhr früh sind wir dann auch in Yangon am Busbahnhof angekommen und konnten uns mit 2 Deutschen ein Taxi teilen, welches uns direkt zum Hotel brachte. Dieses war im 12ten Stock eines Hochhauses und wir konnten uns den Sonnenaufgang anschauen während wir auf unser Zimmer warteten.
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Das Hotel lag recht zentral in der Nähe der Sule Pagode und so starteten wir nach einem schnellen Frühstück im hoteleigenen Chinarestaurant zu Fuß unsere erste Erkundung. Immer wachsam nach unten schauend um nicht in den häufig nicht abgedeckten Kanal zu fallen.
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Die größte Attraktion Yangons und das religiöse Zentrum Myanmars ist die weithin sichtbare Shwedagon Pagode. Sie ist sehr groß und goldig, beeindruckte uns nach dem Besuch der Tempel und Pagoden von Bagen aber nicht so sehr. Es wurde auch gerade an der Vergoldung gearbeitet und auch die ca. 38Grad Außentemperatur zogen uns eher zu schattigeren Plätzen.
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So spazierten wir nach der Bezahlung von 2USD Eintritt durch den angrenzenden Park und anschließend in ein kühles Café.
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Die größte Hitze im klimatisierten Räumen verbracht ging es danach zu einem lokalen Markt am Fluss wo sich wieder das interessante Treiben der Einheimischen beobachten ließ.
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Möglicherweise aufgrund der oben abgebildeten Suppe, des Salats oder einer ganzen Papaya vor dem schlafen gehen – es war vermutlich die Papaya – mussten wir am nächsten Tag eine Pause einlegen. Lisa hatte gröbere Verdauungsprobleme und konnte das Zimmer nicht verlassen. So spielte ich Krankenpfleger. Überraschenderweise funktionierte die Internetverbindung recht gut, sodass wir uns ein paar Reisedokumentationen anschauen konnten Zwinkerndes Smiley. Die Einnahme effizienter Medikamente machte es möglich den Tag darauf wieder durchzustarten. Gleich in der Früh marschierten wir zum Bahnhof um Zugtickets für den nächsten Tag zu kaufen.
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Wir ließen es uns nicht entgehen eine Runde mit dem Yangon Circular Train zu fahren. Diese vor ca. 150Jahren erbaute Bahnstrecke fährt eine große Runde durch die Stadt und man bekommt einen guten Eindruck vom Leben abseits des Zentrums. Das ganze kostet nur einen Dollar und man benötigt ca. 3 Stunden für die Runde. Er wird sehr stark von Einheimischen genutzt aber auch von Touristen die sich die Stadt aus dieser Perspektive anschauen wollen.
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Dieser Zug ist auch eine gute Möglichkeit, falls sie nicht schlafen, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. So hatten wir ein nettes Gespräch mit Hillary Newton, einem Burmesen dessen Vater Engländer war und in der Kolonialzeit eine Burmesin heiratete. Achja, er war um die siebzig. Er erzählte uns ein paar interessante Dinge und gab uns wertvolle Tipps für unsere Weiterreise.
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Inle See

Auf der ca. 7-stündigen Fahrt von Bagan nach Nyaungshwe war wieder einiges zu sehen. Die Burmesen sind wahre Meister darin alles was möglich ist und noch mehr auf einem Moped oder TukTuk zu transportieren. Sogar einen Viehtransport mit Kühen, Ziegen und Schweinen in einem solchen Gefährt konnten wir beobachten. Unser Minibus fuhr auf dieser Strecke durch ausgetrocknete Täler um dann auf der Kalaw Highland Road die Berge Richtung Inle See zu überqueren.
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Bevor man aber dort ankommt stoppt man noch in Kalaw, dem Ausgangspunkt für eine 2-tägige Trekkingtour zum See. Diese Strecke wird schon seit ca. 20 Jahren von Myanmar Touristen begangen und ist auch in allen Reiseführern beschrieben. Wir hatten auch überlegt diese Tour zu machen uns dann aber doch dagegen entschieden. Die Gegend dort bietet sehr wenig Schatten und bei über 30Grad stundenlang auf staubigen ausgetretenen Wegen dahinzugehen ist nicht unsere Vorstellung einer tollen Wanderung. Da starten wir dann lieber wieder daheim in die wunderschöne steirische bzw. österreichische Bergwelt Zwinkerndes Smiley.
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Diesmal hielt der Bus kurz vor der Einfahrt zum kleinen Städtchen Nyaungshwe an einer kleinen Hütte an und wir kamen um die Zahlung von 10USD pro Person für den Besuch der Inle-See Region nicht herum. Nyaungshwe ist sozusagen das Tor für den Besuch des Sees und es gibt ca. 50 Hotels, viele Restaurants und kleine Lokale. Laut Info eines Einheimischen gab es vor 10 Jahren nur 5 Unterkünfte. Und es wird fleißig (wenn man das so nennen kann) gebaut. Unser vorab gebuchtes kleines Hotel hatte glücklicherweise Drahtesel zur Stadterkundung verfügbar. Viel Zeit brauchte es dafür aber nicht sodass wir zu Sonnenuntergang in ein kleines sehr nettes Familienrestaurant in der Nähe unserer Unterkunft einkehren konnten.
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Dort gab’s nach längerer Zeit wieder mal Wein zu trinken. Dieser stammte aus einem Weingut im der Nähe. Er schmeckte ganz gut, passte sehr gut zum Inle See Fisch und verfehlte auch nicht seine Wirkung.
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Zusammen mit den 2 Kölnern vom Nachbartisch engagierten wir gleich den Hausherrn und sein Longtailboat für eine Seerundfahrt am nächsten Tag.
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Der See ist bekannt für die einbeinig rudernden Fischer. Diese haben ein Paddel unter einem Bein eingeklemmt und rudern damit das Boot. Gleichzeitig haben sie die Hände frei um ihren Kescher ins Wasser abzusenken und mit einem Spieß darin herumzustochern. Sobald man den See über den Kanal erreicht posieren schon ein paar von ihnen für Fotos. Es gibt aber später noch einige zu sehen die das tatsächlich so machen. Das ganze wirkte für mich ziemlich ineffizient und mich wundert es ehrlich gesagt nicht wenn sie am Ende des Tages nur mit ein paar kleinen Barschen heimkommen..
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Andere sind damit beschäftigt irgendwelches Seegras zu ernten oder in ihren schwimmenden Gärten Unkraut zu jäten.
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In flotter Fahrt erreichten wir ein Dorf auf Stelzen und kurz danach unsere erste “Attraktion”, eine Lotusfarm mit angeschlossener Weberei. Hier wird Lotusfaden gesponnen und mit Seide oder Baumwolle zu verschiedenen Produkten weiter verwoben.
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Weitere Stationen waren Eisenschmied, Silberschmied, Bootsbauer und Zigarrenwuzler inkl. Verkostung.
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Nach einer kleinen Stärkung standen noch der Besuch eines Tempels und des Klosters der springenden Katzen am Programm. Leider springen die Katzen nicht mehr, wo auch immer sie jemals gesprungen sein sollen…
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Der nächste Tag am Inle See stand ganz im Zeichen der Entspannung und wir radelten eigentlich nur zum Weingut, verkosteten ein paar der angebotenen Tropfen und relaxten im Schatten.
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Dann nochmal guten Fisch gegessen, denn viel mehr Interessantes gab’s für uns dort in der Hitze nicht zu tun. Eine öfters erwähnte Thermalquelle haben wir uns erspart. Laut den Deutschen ist es nur ein warmer Swimmingpool in einer Hotelanlage. Wir haben nochmal eine Trekkingtour in die andere Richtung überlegt uns dann aufgrund der Hitze aber doch für die Weiterfahrt entschieden.
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Bagan–Tempel soweit das Auge reicht..

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Eines der Highlights einer Reise nach Myanmar sind zweifelsfrei die weltbekannten, jedoch nicht als UNESCO Weltkulturerbe geführten, Tempel und Pagoden von Bagan. Über 2600 Anlagen sind registriert, durchnummeriert und teilweise auch restauriert. Die öfters anzutreffenden, etwas eigenwilligen Restaurationen mittels LED Kränzen, Marmorfliesen und die Verwendung nicht originalgetreuer Materialien tragen anscheinend dazu bei den Weltkulturerbestatus nicht zu erlangen. Gute Restaurationen wurden oft von ausländischen Instituten durchgeführt und wurden auch so gekennzeichnet.
Die Burmesen stört es anscheinend nicht weiter und so stopfen sie weiterhin Löcher mit Beton, verlegen bunte Fliesen und setzen den Buddhas Lichterketten auf. Aus ihrer Sicht halten sie diese Stätten lebendig und beharren nicht auf originalgetreue Rekonstruktion. Irgendwie auch ok.. Um als Tourist in diese Region zu kommen, ist mal wieder eine Gebühr fällig. Ich glaube es sind 10USD pro Person, wir haben es aber geschafft diese zu umgehen indem wir uns nicht von einem schwindligen Taxifahrer aus dem Bus locken ließen. Stattdessen wurden wir direkt vor unserem Hotel in Neu-Bagan abgesetzt. Wie schon erwähnt wird dieses Geld nicht im die Restauration gesteckt sondern geht irgendwo hin..
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Neu-Bagan wird von Menschen bewohnt die vorher in Alt-Bagan lebten, von dort aber zwangsumgesiedelt wurden um teuren Nobelhotels Platz zu machen. Pagoden und Tempel gibt’s auch dort zu Genüge und es ist ein guter Ausgangspunkt um diese per Fahrrad oder  E-Bike zu erkunden.
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Nachdem wir uns am ersten Tag noch auf unsere eigene Muskelkraft verließen, tempelten wir die folgenden zwei Tage mit geliehenen E-Bikes durch die Gegend.  Teilweise bis der Akku leer war. In dem Fall bittet man einfach einen der vielen Getränkeverkäufer beim Vermieter anzurufen und einen neuen Akku zu liefern. Smiley
Zu den Bildern gibt’s nicht viel zu sagen, Sonnenaufgang, Sonnenuntergänge, im Sand herumblödeln, dazwischen immer wieder Essen und trinken, und bei knapp 40Grad Schatten suchen.
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Um in Bagan den Sonnenauf,- oder Untergang zu bewundern gibt es mehrere ausgewählte Tempel die man dazu besteigen kann. Diese sind auf der Touristenkarte eingezeichnet und auch für Reisebusse gut erreichbar. Das führt zu einem riesigen Besucherandrang und die Leute reihen sich wie auf einer Hühnerleiter aneinander. Als wir das gesehen haben, suchten wir uns nette Alternativen mit weniger Andrang. Außerdem wurden dort dann auch die Tickets kontrolliert in deren Besitz wir ja nicht waren Zwinkerndes Smiley.
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Neuer Tag, neues Glück Smiley
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In Myanmar sind fast alle Frauen und Kinder im Gesicht mit einer bräunlichen Paste, Thanaka, bedeckt. Diese pflegt die Haut, wirkt kühlend und dient als Sonnenschutz. Auch Lisa ließ sich mit der frisch von der Rinde geriebenen Salbe ausstatten Smiley
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Nochmal ein Sonnenuntergang von einem anderen Tempel aus gesehen…
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Am Heimweg wurde nochmal Proviant gekauft für den Sonnenaufgang am folgenden Tag und die anschließende Weiterreise zum Inle See.
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Achja, für nur 500USD pro Person kann man sich den Sonnenaufgang auch 50 Minuten lang aus der Luft anschauen. Verrückt, aber es gibt echt genug Leute die das machen. Letztes Jahr war der Preis dafür noch bei 350USD.

Mingalaba!!–Mandalay und Umgebung

Einige Woche sind seit dem letzten Blog Eintrag schon vergangen. Inzwischen hüpfen wir auch schon von einer thailändischen Insel zur anderen. Zwischen tauchen, am Strand liegen, Roller fahren und Curry essen blieb natürlich nicht so viel Zeit zum schreiben. Natürlich gibt es von unseren 3 Wochen in Myanmar einiges zu erzählen und viele Fotos herzuzeigen und somit geht es jetzt langsam damit los Zwinkerndes Smiley.

Unsere geplante Route durch Myanmar startete in Mandalay und ging von dort tendenziell in Richtung Süden. Den nördlicheren Teil haben wir (diesmal) ausgelassen. Die Anreise erfolgte per AirAsia Flug vom alten Flughafen Don Mueang in Bangkok. Landet man am ca. 40km südlich von Mandalay gelegenen Flughafen kann man sich dort in ein Sammeltaxi setzen und zum Hotel bringen lassen. Unseres war nicht in der besten Gegend der Stadt, im Vergleich zu anderen dafür relativ günstig. Mit unserem Zimmer und dem Personal waren wir dennoch zufrieden. Generell sind die Unterkünfte in Myanmar gemessen an dem gebotenen Standard stark überteuert. Das liegt vor allem daran, dass für die stetig zunehmende Schar an Touristen zu wenig Betten gibt. Einen ersten Eindruck von der Stadt haben wir uns in gewohnter Weise erradelt.
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Auffällig ist, dass fast alle Männer anstatt Hosen den landestypischen Longyi tragen, einen um die Hüfte gewickelten Rock. Man stellt auch sehr schnell fest, dass ein großer Teil der Bevölkerung in großer Armut lebt und viele in einfachsten Bambushütten wohnen müssen.
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Mandalay ist auch bekannt für seine Betriebe die sich der Herstellung von Blattgold widmen. Dabei wird stundenlang auf dem in Leder und feinstem Papier gewickelten Goldstück herumgehämmert bis es dünner als ein Haar ist. Dieses verwenden die Menschen dann um es auf bestimmte Buddha Statuen aufzubringen. Davon gibt es in diesem Land übrigens unzählige, so wie Pagoden, Stupas und Tempel. Eigentlich kann fast immer ein religiöses Bauwerk in seiner Nähe ausmachen, egal wo man grad ist. Entsprechend viele Mönche sieht man auch.
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Ein weitere Attraktion stellt der restaurierte Königspalast dar. Der Besuch stellte sich aber als verzichtbar heraus, lieblos wiederaufgebaute Baracken reihen sich aneinander. Auch in Mandalay soll der finanzstarke Tourist einen Betrag von 10USD an die Staatskasse zahlen um verschiedene Orte zu besuchen. Das ist übrigens an den meisten touristischen Orten im Land so. Leider wird das Geld nicht für die Erhaltung der Stätten verwendet sondern verschwindet wohl irgendwo anders. Daher haben wir versucht so oft wie möglich, teilweise erfolgreich, diese Beiträge zu umgehen.
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Am Abend bestiegen wir noch den Mandalay Hill, von dem es laut Info eines Locals auch eine Downhillstrecke gibt.
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Für den nächsten Tag haben wir uns ein privates Taxi gemietet um die Umgebung von Mandalay zu erkunden. Andre aus Toronto, den wir im Hotel kennenlernten, hat uns dabei begleitet. Gleichzeitig hatten wir auch jemandem mit dem wir die Kosten teilen konnten. Smiley
Der erste Weg führte uns in ein Kloster wo ich erst mal aufgrund meiner zu kurzen Hose einen Longyi verpasst bekam. Das fanden viele witzig und so musste ich als Fotomotiv herhalten. An diesem Tag wurden wir überhaupt auffallend oft abgelichtet Zwinkerndes Smiley
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Es folgte noch ein Zwischenstopp in einer kleinen Schnitzwerkstatt und ein paar ausgewählten Orten entlang der Fahrtstrecke. Unser sehr netter Fahrer hatte es wirklich drauf an guten Stellen stehen zu bleiben.
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Es folgten die Orte Sagaing und Mingun. Diese zeichnen sich vor allem durch viele schöne Tempel und Pagoden aus.
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In Mingun gibt es übrigens die größte funktionierende Glocke der Welt. Die größte nicht funktionierende hängt im Kreml, die hat aber einen Sprung.
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Weitere Stationen auf unserem Ausflug waren Inwa und eine lange Holzbrücke bei Amarapura.
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Diese Brücke wird bei Sonnenuntergang von Touristen belagert. Diese ist aus meiner Sicht weder ein optisches noch handwerkliches Meisterwerk, der Ausblick ist aber schön. In Myanmar wird man oft von Einheimischen angesprochen, die nur mit einem reden wollen um ihr Englisch zu trainieren oder einfach um mit Ausländern in Kontakt zu kommen. Nachdem wir vorher in Vietnam, Kambodscha etc. waren brauchte es etwas Zeit um sich daran zu gewöhnen und sich auf die Gespräche einzulassen. Denn in den zuvor genannten Ländern war das meistens der Versuch irgendein Geschäft anzubahnen. Überraschend viele ältere Leute sprechen überraschenderweise ziemlich gut Englisch, ein Effekt der Kolonialisierung durch die Briten. Als Tourist kann man das gut nutzen um mehr über das Land und die Menschen zu erfahren oder einfach gute Reisetipps zu bekommen. An dieser Brücke sprach uns ein junger Mönch an, mit dem wir uns nett unterhalten haben.
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