Chiang Mai

Nach ca. 12 Stunden Zugfahrt aus Bangkok sind wir dann schon bei Dunkelheit in Chiang Mai angekommen. Wir haben bewusst einen Zug tagsüber genommen um etwas von der Gegend zu sehen. Es hat sich ausgezahlt, denn man durchfährt die unterschiedlichsten Gegenden von Reisfeldern bis in bergige Regionen und durch dschungelähnliche Wälder.
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P1000451In Chiang Mai werden die Neuankömmlinge von einer Schar Taxifahrer erwartet um diese auf die Fahrzeuge aufzuteilen. Der dritte hat dann unseren Preis akzeptiert und zur Moon Muang Road gebracht. Diese grenzt an die Altstadt und dort spielt sich auch, zumindest touristisch, am meisten ab. Dann schnell ein paar Hostels abgeklappert und schon hatten wir eine Bleibe (water well hostel) für die erste Nacht. Am Ende haben wir dann täglich verlängert und blieben 6 Nächte dort. Hat gut gepasst, denn die meisten Unterkünfte waren ziemlich ausgebucht. Die Lage war auch ok, mit guten Lokalen in der Nähe. Besonders empfehlen können wir das „cooking love“ gleich nebenan wo wir dann auch mehrmals essen waren. Chefin Li sorgte stets für die Zufriedenheit bei den Gästen und hatte auch keine Scheu davor unfreundliche Gäste wieder wegzuschicken. Wir gehörten nicht zu dieser Sorte und konnten sogar „reservieren“. Das machen sie normalerweise nicht, was eine Schlange am Eingang kurz vor der Öffnung um 18Uhr zur Folge hat. Am Sonntag haben wir uns dann Fahrräder ausgeliehen und damit die Stadt erkundet.

P1000457 P1000458 P1000470 Das geht dort im Vergleich zu Bangkok, wo ich mich niemals damit in den Straßenverkehr begeben würde, sehr entspannt. Auch ein Frisörbesuch und Wäsche waschen (abgeben/holen) standen am Programm. Am Abend besuchten wir dann den bekannten Nightmarket. Fast die halbe Altstadt ist dann voll mit Marktständen was vor allem Lisa in Entzücken versetzte. Albert und ich zogen uns dann doch mal P1000469zwischendurch auf eine Restaurantterrasse auf ein kühles Chang zurück. Für Montag stand ein 1-day trekking im Doi-Inthanon Nationalpark am Programm. Mit unserem Privatguide erklommen wir nach dem Besuch eines netten Wasserfalls erstmal den höchsten Gipfel Thailands (Doi-Inthanon). P1000512 P1000513 P1000524Dazu geht man ca. 5 Minuten vom Parkplatz und ist dann auf 2565m Seehöhe, ein alpines Erlebnis sondergleichen ;-).P1000526 Danach war’s erstmal Zeit das inkludierte Mittagessen zu verspeisen und danach noch einen kleinen Schaupfad zu absolvieren. Danach ging’s aber echt ans Eingemachte und wir fuhren zum Start einer kleinen Nationalparktrekkingroute. Dort bekamen wir zu unserem Guide noch einen Local Guide zur Seite gestellt. Dieser führte uns wortlos von einer Infotafel zur nächsten wo man sich ganz gut über den hoch gelegenen „cloud forest“ Urwald informieren konnte in dem wir spazierten. Die Runde war ca. 4km lang hatte aber doch einige interessante Aussichten zu bieten. Mit Trekking hatte es halt nicht viel zu tun um am Rückweg nach Chiang Mai wurde noch ein local market besucht.
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Tags darauf kam dann eins der Highlights unseres Chiang Mai Aufenthalts, ein Thai-Kochkurs am Land bei Smart cooking Chiang Mai. Um 8:30 trafen wir uns mit Palm, unserem Kochlehrer und besuchten zusammen mit 5 anderen wissbegierigen erstmal einen lokalen Markt um uns mit den wichtigsten Zutaten vertraut zu machen.
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Danach ging’s per Pickup zum Bahnhof und per Zug nach Pa Sao aufs Land. Nach einer kurzen Fahrradfahrt sind wir dann an der Kochschule mit eigenem Gemüsegarten angelangt. Zuerst stand ein kleiner Rundgang durch diesen am Programm wo wir auch gleich die Zutaten für unsere vorab ausgewählten Gerichte pflücken, ausreißen und ausgraben durften.
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Jeder von uns konnte sich für 5 Mahlzeiten von Suppe bis Nachspeise entscheiden, die wir dann unter Anleitung von Palm zubereiteten und dazwischen auch gleich verspeisen konnten. Bei diesem Kurs haben wir Katha und Basti kennengelernt, die schon seit Juli auf Reisen sind. In Thailand wurden sie von Geli begleitet.
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Die 3 haben wir auch am Abend auf ein Bier getroffen und sind zusammen zum Thai Boxen gegangen. Sowas muss man sich mal geben wenn man in Thailand ist und so haben wir 7 Kämpfe von Kindern, Frauen und Männern angeschaut. Albert hat auch gleich mal 100Baht beim Wetten gegen einen Local gewonnen 🙂
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Für den letzten Tag in Chiang Mai haben wir dem angesagten Regenwetter zum Trotz den Besuch eines Hochseilgartens (Flight of the Dragon) gebucht wo man sich von Plattform zu Plattform hangelt. Diese sind mit bis zu 800m langen Ziplines verbunden und gehen kreuz und quer durch den Dschungel.
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Der Regen hat dann erst am Abend eingesetzt und bis zum nächsten Morgen angehalten (bzw. auch die Tage danach). Aber da waren wir schon wieder in Richtung Koh Chang unterwegs. Davor gabs aber noch einen Rundgang durch Chin Town und ein Abschlussessen bei Li 🙂
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Chiang Mai hat uns sehr gut gefallen, vor allem das frische Essen. Obwohl es auch sehr touristisch ist war es um einiges entspannter als im hektischen Bangkok. Auf jeden Fall eine Empfehlung.

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Ein Gedanke zu “Chiang Mai

  1. Mario P 16. Januar 2015 / 16:46

    Ha geil, Kockurs, da bin ich dann schon auf die nächste einladung gespannt oder ist das gar schon vorbereitung für Plan B, nen Thai-Gourmet-Tempel in Graz! 😉
    Weiter so Leute, feine pics, mal neues (Hochseilgarten) aus Asien.

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