Koh Chang

Einen besseren Zeitpunkt für unsere Weiterreise nach Koh Chang hätten wir nicht wählen können. Für die nächsten Tage war nur Regen vorhergesagt. So sind wir in der Früh nicht ganz trockenen Fußes zum Flughafen Chiang Mai. Von dort ging’s in einer guten Stunde nach Bangkok und von dort mit einem vorab gebuchten Minibus nach Koh Chang. Eine touristisch stark erschlossene Insel in der Provinz Trat im Ostthailand. Die Fahrt dorthin war recht unspektakulär, nur einmal musste ich den Fahrer nach recht intensiver Schlangenlinienfahrt laut fragen ob er schläft. Er war dann wohl ziemlich beleidigt, aber die restliche Fahrt war ok. Nachdem Koh Chang eine Insel ist musste auch noch eine Fähre bemüht werden und so waren wir dann erst gegen 19 Uhr bei unserer Unterkunft und konnten die Bungalows beziehen und das angrenzende Restaurant testen.
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Am nächsten Tag haben wir uns gleich mal 2 Mopeds ausgeliehen und ein paar Strände der Insel erkundet.

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Die nächsten Tage gestalteten sich recht ähnlich, da es auf der Insel außer ein paar Wasserfällen und vereinzelten Tempeln nicht viel spektakuläres gibt. Hier und da hüpfen ein paar Affen herum oder wühlen im Müll. Interessant war die landschaftlich unterschiedliche Ostküste. Dort gibt es noch nicht so viele Hotels, da es anstatt von Sandstränden hauptsächlich im Wasser stehende Mangrovenwälder gibt und diese unter Naturschutz stehen. Wie auch die ganze Insel in einem Naturschutzgebiet liegt. Ob das ein Hindernis für einen weiteren Ausbau ist, wage ich aber zu bezweifeln.
Weitere Aktivitäten waren noch Kajak fahren, Kokosnuss-Fußball spielen, Geckos beobachten, Straßenköter abschmusen, Sonnenuntergänge anschauen, am weissen Sandstrand frühstücken, auf Palmenschaukeln schaukeln und Elefanten beim gebadet werden beobachten.
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Die Insel war ganz nett, vor allem war es eine Wohltat mal ein bisschen am Strand zu liegen. Strände gibts übrigens einige, aber auf den meisten ist doch sehr viel los. Auch wenn sie Namen wie “lonely beach” tragen Zwinkerndes Smiley. Und wo viel los ist, ist auch meist das Müllchaos nicht weit. Ziemlich enttäuscht waren wir eigentlich vom Essen auf der Insel. Es war kein Vergleich zu den frischen, würzigen Speisen in Chiang Mai oder auch Bangkok. Irgendwie war alles zu salzig oder zu süss und schmeckte als ob am Ende nochmal eine Fertigsauce drüber kommt. Auch wenn man “spicy” bestellte bekam man nicht wirklich was scharfes. Das ist wohl ein Tribut an den Pauschal,- bzw. Massentourismus.

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Ein Gedanke zu “Koh Chang

  1. Daniel 19. Januar 2015 / 13:57

    Wahnsinnig schön! Da merkt man zu Hause erst wie urlaubsreif man eigentlich ist… Viel Spaß noch weiterhin und schreibt fleißig Artikel!

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