Phnom Penh

Hotelbus, so nennt sich der Luxus auf 4 Rädern in Kambodscha. Und “Very neiii (nice), free wifi)” lautete die verlockende Beschreibung der Ticketverkäuferin. Diese 14 Dollar seien gut investiert für die ca. 7-stündige Fahrt über Nacht von Siem Reap nach Phnom Penh dachten wir und haben zugeschlagen. Die Fahrt war dann aber weniger gemütlich, denn der Bus war alt, vermutlich alle Lager ausgeschlagen und die Straßen in Kambodscha sind nicht die besten bzw. hat man das Gefühl nur von einem Schlagloch ins nächste zu fahren.
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Zuerst dachte ich auch noch, dass jeder Passagier seine eigene kleine  Kabine bekommt aber sie werden immer doppelt belegt. Wer alleine reist bekommt einfach jemanden zugeteilt. Naja, nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht sind wir dann auch in Phnom Penh angekommen und haben uns per TukTuk auf den Weg ins Hotel gemacht. Sim, ein Amerikaner mit malaysischen Wurzeln, hat sich uns angeschlossen und wir haben dann auch gleich diesen Tag zusammen verbracht. Zuerst mal ein bisschen die Stadt erkundet, den wenig spektakulären Königspalast bestaunt und Lotusblütenkerne geknabbert.
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Derartig gestärkt fühlten waren wir bereit uns mit dem dunkelsten Kapitel der kambodschanischen Geschichte auseinander zu setzen. Die roten Khmer kamen 1975 in Kambodscha an die Macht und haben innerhalb von ca. 3 Jahren über 2000000 Menschen getötet und die gesamte Gesellschafft Kambodschas zerrissen. Dazu haben wir uns zu den Killing Fields bringen lassen. Was an diesem Ort und vielen anderen in diesem Land während dieser Schreckensherrschaft passiert ist unbeschreiblich und wer sich dafür interessiert kann sich im Internet oder Büchern sehr gut darüber informieren.
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Hier noch ein paar Eindrücke von der Stadt, den Märkten und den Menschen.
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2 Gedanken zu “Phnom Penh

  1. Bernhard 4. Februar 2015 / 0:05

    Schaut ja kuschlig aus euer rollendes Hotelzimmer 😊 … Phnom Penh ist wohl einer der deprimierendsten Orte die ich kenne. Sieht aber so aus als hättet ihr das Beste draus gemacht

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  2. Christian Russ 10. Februar 2015 / 8:36

    servaaaaaaaaaaas ihr zwei!! hat sich nicht viel geändert die letzten 4 Jahre in Kambodscha und Vietnam!! same same but different!!! Die Nachtbusfahrt is natürlich ein ganz besonderes Erlebnis, ganz abgesehen von der allgemeinen Hygiene!!!viel Chili hilft gesund zu bleiben!!!und nicht zu vergessen die korrupten Zollbeamten des ist wirklich typisch!!Übrigens das beste Essen in Vietnam gibt’s in Hoi An, dort haben es wir es sehr chillaxed gehabt! wünschen euch noch a lässige Zeit in Südostasien!!!!! com on
    Christian&Franziska

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