Hoi An und Hue

Direkt nach dem Kitesurf Schnupperkurs in Mue Ne und einer kleinem Snack im Hotel ging’s per Taxi zum Bahnhof Muong Mang. Dieser liegt ca. 10km von Phan Thiet entfernt, diese Stadt ist übrigens für ihre hervorragende Fischsauce bekannt Smiley.
Nach kurzem Warten auf den Zug konnten wir auch schon unsere Plätze um 6er Hardsleeper Abteil beziehen. Wir hatten die beiden Betten ganz oben, die unteren Plätze waren schon von lächelnden  vietnamesischen Pensionisten belegt.
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Die Länge der Liegefläche ging sich mit meiner Größe von 182cm gerade noch aus. Größere Menschen dürften es während dieser etwa 15 stündigen Zugfahrt etwas unbequemer haben. Durch unsere Lage ganz oben und der einbrechenden Dunkelheit war’s mit aus dem Fenster schauen bald vorbei und so konnten wir mehr oder weniger bis zur Ankunft in Da Nang schlafen. Unterbrochen wurde die Idylle immer wieder durch seltsame Durchsagen und schallende Propagandamusik. Auch unsere Mitreisenden im Abteil wechselnden mehrmals bis zur Ankunft. Diesmal hatten wir die Unterkunft in Hoi An vorab gebucht und auch gleich ein Pick-Up Service mitbestellt. Das war sehr praktisch, und wir kamen ohne Verhandlungen relativ schnell zu unserer Unterkunft nach Hoi An. Die empfehlenswerte Pension The Corner Homestay können wir übrigens weiterempfehlen.
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Die Betreiberfamilie ist sehr nett und unterstützt die Besucher in allen Belangen. Es gibt auch ein gutes Frühstück und man kann günstig Fahrräder ausleihen. Das haben wir natürlich gleich wieder gemacht und sind nach einem kurzen Abstecher in die Altstadt zum ca. 3km entfernten Strand An Bang geradelt um etwas zu entspannen.
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Der Strand erstreckt sich Richtung Norden bis nach Da Nang und bietet feinsten Sand und auch unberührte Flecken. Wir haben uns vor einem kleinen Restaurant niedergelassen und einfach mal genossen Smiley.
Zurück in die Stadt ging’s quer durch Reisfelder, wo wir auch Einheimische bei ihrer Arbeit beobachten konnten.
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In Hoi-An haben wir uns dann wieder durchs lokale Straßenessen gekostet, das hier mit Cao Lao, Banh An usw. einiges zu bieten hat.
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Gegenüber von diesem Stand war zufälligerweise das Restaurant “Mermaid” wo wir für den Abend einen Tisch buchten. Das stellte sich als Glücksgriff heraus, dieses ist das erste Restaurant in Hoi an und inzwischen hat die Besitzerin 3 weitere in der Stadt eröffnet. Das Essen ist ausgezeichnet und die Preise, aufgrund der Lage am Rande der Altstadt, relativ günstig. Wir waren mehrmals dort Zwinkerndes Smiley.
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Hoi An hat übrigens eine sehr nette denkmalgeschützte Altstadt mit sehr vielen alten Gebäuden. Passend zu diesen gibt’s auch auffallend viele alte Touristen, die sich am Abend durch die Gassen schieben. Das Highlight ist die alte japanische Brücke, deren Abbild sich auf auf einem vietnamesischen Geldschein (20000 Dong) wiederfindet. Das Bild hab ich übrigens von der Facebookseite von Dan aus Seattle “gestohlen” den wir auf der Reise getroffen haben.
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Für den nächsten Tag haben wir einen Speedboat Ausflug zu den Cham Islands, einer vorgelagerten Inselgruppe unternommen. Der Fahrer hat ordentlich Gas gegeben, sodass es uns und die mitreisenden kreischenden vietnamesischen Kids sauber durchgeschüttelt hat. Dort haben wir mit unserem netten, relativ gut Englisch sprechenden Guide, etwas die Hauptinsel erkundet und dann zusammen mit den Vietnamesen in ihren Schwimmwesten etwas geschnorchelt. Die Unterwasserwelt war aber nicht sehr spektakulär.
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Zum Abschluss gab’s dann noch ein super Seafood Mittagsessen in einem Strandlokal. Glücklicherweise waren wir nicht in der Hauptsaison dort, sodass relativ wenig los war.
Hoi An ist übrigens sehr bekannt für seine unzähligen Schneidereien, in denen man sich Anzüge und Kleider um kleines Geld schneidern lassen kann. So haben wir am Abend vor dem abschließenden Essen im Mermaid noch 2 Kleider für Lisa abgeholt.
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Hue
Am nächsten Tag stiegen wir in der Früh in den Bus Richtung Hue, der einstigen Hauptstadt Vietnams.
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Nach 4,5 Stunden Fahrt ging’s erst mal wieder auf eine kleine Erkundungstour zu Fuß und nachdem die Beine schon etwas schmerzten stiegen wir dann auf Cyclos um und ließen uns etwas um die alte Königsstadt chauffieren.
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Hue war nur ein eineinhalbtägiger Zwischenstopp auf dem Weg nach Hanoi und so haben wir uns am nächsten Tag die alte Königsstadt angeschaut. Dieser beeindruckende Stadtteil wurde im Vietnamkrieg leider sehr stark bombardiert, sodass einige Bauwerke gar nicht mehr existieren und andere in mühevoller Arbeit wiederaufgebaut oder restauriert wurden. Hier gibt es aber noch sehr viel zu tun, ganz wiederherstellen wird man es aber wohl nie mehr können.
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Natürlich gab’s auch hier wieder viel gutes am Speiseplan, mit Abnehmen wird’s wohl nix in diesem Urlaub Zwinkerndes Smiley
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Derart gestärkt bestiegen wir dann am Abend den Nachtbus für die 15 stündige Weiterreise nach Hanoi….

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