Mingalaba!!–Mandalay und Umgebung

Einige Woche sind seit dem letzten Blog Eintrag schon vergangen. Inzwischen hüpfen wir auch schon von einer thailändischen Insel zur anderen. Zwischen tauchen, am Strand liegen, Roller fahren und Curry essen blieb natürlich nicht so viel Zeit zum schreiben. Natürlich gibt es von unseren 3 Wochen in Myanmar einiges zu erzählen und viele Fotos herzuzeigen und somit geht es jetzt langsam damit los Zwinkerndes Smiley.

Unsere geplante Route durch Myanmar startete in Mandalay und ging von dort tendenziell in Richtung Süden. Den nördlicheren Teil haben wir (diesmal) ausgelassen. Die Anreise erfolgte per AirAsia Flug vom alten Flughafen Don Mueang in Bangkok. Landet man am ca. 40km südlich von Mandalay gelegenen Flughafen kann man sich dort in ein Sammeltaxi setzen und zum Hotel bringen lassen. Unseres war nicht in der besten Gegend der Stadt, im Vergleich zu anderen dafür relativ günstig. Mit unserem Zimmer und dem Personal waren wir dennoch zufrieden. Generell sind die Unterkünfte in Myanmar gemessen an dem gebotenen Standard stark überteuert. Das liegt vor allem daran, dass für die stetig zunehmende Schar an Touristen zu wenig Betten gibt. Einen ersten Eindruck von der Stadt haben wir uns in gewohnter Weise erradelt.
20150221_104707
P1040421P1040433P1040444P1040417
Auffällig ist, dass fast alle Männer anstatt Hosen den landestypischen Longyi tragen, einen um die Hüfte gewickelten Rock. Man stellt auch sehr schnell fest, dass ein großer Teil der Bevölkerung in großer Armut lebt und viele in einfachsten Bambushütten wohnen müssen.
P1040448P1040449P1040468
Mandalay ist auch bekannt für seine Betriebe die sich der Herstellung von Blattgold widmen. Dabei wird stundenlang auf dem in Leder und feinstem Papier gewickelten Goldstück herumgehämmert bis es dünner als ein Haar ist. Dieses verwenden die Menschen dann um es auf bestimmte Buddha Statuen aufzubringen. Davon gibt es in diesem Land übrigens unzählige, so wie Pagoden, Stupas und Tempel. Eigentlich kann fast immer ein religiöses Bauwerk in seiner Nähe ausmachen, egal wo man grad ist. Entsprechend viele Mönche sieht man auch.
P1040477 P1040481P1040487
Ein weitere Attraktion stellt der restaurierte Königspalast dar. Der Besuch stellte sich aber als verzichtbar heraus, lieblos wiederaufgebaute Baracken reihen sich aneinander. Auch in Mandalay soll der finanzstarke Tourist einen Betrag von 10USD an die Staatskasse zahlen um verschiedene Orte zu besuchen. Das ist übrigens an den meisten touristischen Orten im Land so. Leider wird das Geld nicht für die Erhaltung der Stätten verwendet sondern verschwindet wohl irgendwo anders. Daher haben wir versucht so oft wie möglich, teilweise erfolgreich, diese Beiträge zu umgehen.
P1040489P1040499P1040506P1040509
Am Abend bestiegen wir noch den Mandalay Hill, von dem es laut Info eines Locals auch eine Downhillstrecke gibt.
P1040513P1040524P1040536P1040516P1040518P1040529P1040542P1040546P1040548
Für den nächsten Tag haben wir uns ein privates Taxi gemietet um die Umgebung von Mandalay zu erkunden. Andre aus Toronto, den wir im Hotel kennenlernten, hat uns dabei begleitet. Gleichzeitig hatten wir auch jemandem mit dem wir die Kosten teilen konnten. Smiley
Der erste Weg führte uns in ein Kloster wo ich erst mal aufgrund meiner zu kurzen Hose einen Longyi verpasst bekam. Das fanden viele witzig und so musste ich als Fotomotiv herhalten. An diesem Tag wurden wir überhaupt auffallend oft abgelichtet Zwinkerndes Smiley
P1040553P1040561P1040563P1040567P104056820150222_093050
Es folgte noch ein Zwischenstopp in einer kleinen Schnitzwerkstatt und ein paar ausgewählten Orten entlang der Fahrtstrecke. Unser sehr netter Fahrer hatte es wirklich drauf an guten Stellen stehen zu bleiben.
P1040580P1040587P1040595P1040609
Es folgten die Orte Sagaing und Mingun. Diese zeichnen sich vor allem durch viele schöne Tempel und Pagoden aus.
P104062820150222_090210P1040656P1040661P1040665P1040673P1040702P1040727P1040703P1040750P1040754P1040766
In Mingun gibt es übrigens die größte funktionierende Glocke der Welt. Die größte nicht funktionierende hängt im Kreml, die hat aber einen Sprung.
P1040769P1040770P1040771P1040775P1040788P1040795
Weitere Stationen auf unserem Ausflug waren Inwa und eine lange Holzbrücke bei Amarapura.
P1040797P1040804P1040806P1040810P1040816P1040819
Diese Brücke wird bei Sonnenuntergang von Touristen belagert. Diese ist aus meiner Sicht weder ein optisches noch handwerkliches Meisterwerk, der Ausblick ist aber schön. In Myanmar wird man oft von Einheimischen angesprochen, die nur mit einem reden wollen um ihr Englisch zu trainieren oder einfach um mit Ausländern in Kontakt zu kommen. Nachdem wir vorher in Vietnam, Kambodscha etc. waren brauchte es etwas Zeit um sich daran zu gewöhnen und sich auf die Gespräche einzulassen. Denn in den zuvor genannten Ländern war das meistens der Versuch irgendein Geschäft anzubahnen. Überraschend viele ältere Leute sprechen überraschenderweise ziemlich gut Englisch, ein Effekt der Kolonialisierung durch die Briten. Als Tourist kann man das gut nutzen um mehr über das Land und die Menschen zu erfahren oder einfach gute Reisetipps zu bekommen. An dieser Brücke sprach uns ein junger Mönch an, mit dem wir uns nett unterhalten haben.
P1040835P1040845P1040854P1040870P1040876P1040882P1040861

Advertisements

Ein Gedanke zu “Mingalaba!!–Mandalay und Umgebung

  1. Mario 23. März 2015 / 9:36

    Yeah, wiedermal ein Eintrag, Coole Fotos, wiedermal gute Infos! Und da ich nen Feed auf die Firmenadresse hab, hat der Montag morgen schon mal gut begonnen.
    tut’s euch net zu sehr mit blog schrieben zwischen den Tauchgängen und kokusnussmilch schlürfen stressen!

    lg Mario

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s