Inle See

Auf der ca. 7-stündigen Fahrt von Bagan nach Nyaungshwe war wieder einiges zu sehen. Die Burmesen sind wahre Meister darin alles was möglich ist und noch mehr auf einem Moped oder TukTuk zu transportieren. Sogar einen Viehtransport mit Kühen, Ziegen und Schweinen in einem solchen Gefährt konnten wir beobachten. Unser Minibus fuhr auf dieser Strecke durch ausgetrocknete Täler um dann auf der Kalaw Highland Road die Berge Richtung Inle See zu überqueren.
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Bevor man aber dort ankommt stoppt man noch in Kalaw, dem Ausgangspunkt für eine 2-tägige Trekkingtour zum See. Diese Strecke wird schon seit ca. 20 Jahren von Myanmar Touristen begangen und ist auch in allen Reiseführern beschrieben. Wir hatten auch überlegt diese Tour zu machen uns dann aber doch dagegen entschieden. Die Gegend dort bietet sehr wenig Schatten und bei über 30Grad stundenlang auf staubigen ausgetretenen Wegen dahinzugehen ist nicht unsere Vorstellung einer tollen Wanderung. Da starten wir dann lieber wieder daheim in die wunderschöne steirische bzw. österreichische Bergwelt Zwinkerndes Smiley.
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Diesmal hielt der Bus kurz vor der Einfahrt zum kleinen Städtchen Nyaungshwe an einer kleinen Hütte an und wir kamen um die Zahlung von 10USD pro Person für den Besuch der Inle-See Region nicht herum. Nyaungshwe ist sozusagen das Tor für den Besuch des Sees und es gibt ca. 50 Hotels, viele Restaurants und kleine Lokale. Laut Info eines Einheimischen gab es vor 10 Jahren nur 5 Unterkünfte. Und es wird fleißig (wenn man das so nennen kann) gebaut. Unser vorab gebuchtes kleines Hotel hatte glücklicherweise Drahtesel zur Stadterkundung verfügbar. Viel Zeit brauchte es dafür aber nicht sodass wir zu Sonnenuntergang in ein kleines sehr nettes Familienrestaurant in der Nähe unserer Unterkunft einkehren konnten.
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Dort gab’s nach längerer Zeit wieder mal Wein zu trinken. Dieser stammte aus einem Weingut im der Nähe. Er schmeckte ganz gut, passte sehr gut zum Inle See Fisch und verfehlte auch nicht seine Wirkung.
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Zusammen mit den 2 Kölnern vom Nachbartisch engagierten wir gleich den Hausherrn und sein Longtailboat für eine Seerundfahrt am nächsten Tag.
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Der See ist bekannt für die einbeinig rudernden Fischer. Diese haben ein Paddel unter einem Bein eingeklemmt und rudern damit das Boot. Gleichzeitig haben sie die Hände frei um ihren Kescher ins Wasser abzusenken und mit einem Spieß darin herumzustochern. Sobald man den See über den Kanal erreicht posieren schon ein paar von ihnen für Fotos. Es gibt aber später noch einige zu sehen die das tatsächlich so machen. Das ganze wirkte für mich ziemlich ineffizient und mich wundert es ehrlich gesagt nicht wenn sie am Ende des Tages nur mit ein paar kleinen Barschen heimkommen..
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Andere sind damit beschäftigt irgendwelches Seegras zu ernten oder in ihren schwimmenden Gärten Unkraut zu jäten.
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In flotter Fahrt erreichten wir ein Dorf auf Stelzen und kurz danach unsere erste “Attraktion”, eine Lotusfarm mit angeschlossener Weberei. Hier wird Lotusfaden gesponnen und mit Seide oder Baumwolle zu verschiedenen Produkten weiter verwoben.
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Weitere Stationen waren Eisenschmied, Silberschmied, Bootsbauer und Zigarrenwuzler inkl. Verkostung.
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Nach einer kleinen Stärkung standen noch der Besuch eines Tempels und des Klosters der springenden Katzen am Programm. Leider springen die Katzen nicht mehr, wo auch immer sie jemals gesprungen sein sollen…
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Der nächste Tag am Inle See stand ganz im Zeichen der Entspannung und wir radelten eigentlich nur zum Weingut, verkosteten ein paar der angebotenen Tropfen und relaxten im Schatten.
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Dann nochmal guten Fisch gegessen, denn viel mehr Interessantes gab’s für uns dort in der Hitze nicht zu tun. Eine öfters erwähnte Thermalquelle haben wir uns erspart. Laut den Deutschen ist es nur ein warmer Swimmingpool in einer Hotelanlage. Wir haben nochmal eine Trekkingtour in die andere Richtung überlegt uns dann aufgrund der Hitze aber doch für die Weiterfahrt entschieden.
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