Mawlamyaing und Hpa-an

Nach der anstrengenden Busfahrt nach Yangon entschieden wir uns die Weiterreise in Richtung Süden nach Mawlamyaing per Zug anzutreten. Die am Vortag für 4USD pro Person gekauften Tickets in der Upper Class versprachen eine angenehme 11-stündige Zugreise Smiley.
Vor dem April 2014 war es üblich dass Touristen Zugtickets nur in USD, und das zu einem viermal höheren Preis, zahlen mussten. Seitdem wurde das geändert und es gelten für alle die gleichen Preise in der Landeswährung Kyat, in diesem Fall 4000Kyat.
Mit dem Taxi am Bahnhof Yangon angekommen konnten wir auch gleich auf unseren reservierten Sitzen Platz nehmen. Erwartungsgemäß entsprach die Ausstattung nicht den europäischen Standards, wie auch nicht die Züge und vor allem nicht die Geleise Zwinkerndes Smiley
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Gegenüber von uns machte es sich eine ältere Dame gemütlich und daneben eine Frau mit ihren 2 Kindern. Nachher kamen noch eine hochschwangere Frau mit ihrem Mann hinzu.
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Schnell war das Eis gebrochen und diese Fahrt wurde zu einer der lustigsten bisher. Trotz zeitweiser Verständigungsprobleme wurde gegenseitig Essen angeboten und gescherzt. Den Zug besteigen und verlassen ständig diverse Händler mit ihren Waren. Von Hühnchen, Mais, Wassermelonen, Süßigkeiten, Getränken über getrocknetes Obst bis Curry mit Reis war so einiges zu erwerben. Unsere Sitznachbarin hat uns aufgrund unserer neugierigen Blicke sogar ein Päckchen getrockneter Zwetschken (?) spendiert. Einer ihrer Söhne hat Mithilfe unseres Schweizermessers dann eine Honigmelone geteilt, die Schwangere hatte einen ganzen Sack mit und eine davon spendiert. Natürlich wurde diese wieder unter allen aufgeteiltSmiley.
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Dazwischen amüsierten wir uns immer wieder über den Zug, der auf manchen Streckenabschnitten so hüpfte dass es einen tatsächlich aus dem Sitz hob. Uns wurde erklärt, dass sie den Zug “jumping train” nennen. Entlang der Strecke war auch einiges zu beobachten und kurz vorm Ziel überquerten wir noch eine 3,5km lange Brücke.
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Am Ziel angekommen war es ein kurzer Fußmarsch zu unserer zuvor gebuchten Unterkunft und gleich darauf über einen kleinen Hügel im den Ort. Auf der Suche nach einem guten Abendessen setzte auch schon der Sonnenuntergang ein. Glücklicherweise sprach uns wieder ein älterer Herr an, der laut seinen Erzählungen vor 30 Jahren bei einem britischen buddhistischen Mönch Englisch lernte und das nun gerne in Gesprächen mit Touristen auffrischt. Unser Englisch ist zwar weit von Perfektion entfernt, aber für ihn hat’s gereicht und wir bekamen wieder ein paar gute Reisetipps. Außerdem brachte er uns noch zu einem netten Restaurant Smiley
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Am nächsten Tag spazierten wir in der Hitze über den Tempelhügel von einer Pagode zur nächsten und besuchten dazwischen das eine oder andere Kloster.
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Neben diesem ganzen Buddha-Kram hat diese symphytische kleine Stadt auch einen großen Markt, der nicht von uns verschont blieb.
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Zum Abschluss erfolgte noch ein Aufstieg zum Tempelhügel um von dort aus den Sonnenuntergang zu genießen.
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Hpa-An
Anstatt wie ursprünglich geplant per Boot nach Hpa-an weiterzureisen mussten wir per lokalem Bus weiterfahren. Grund dafür war dass das Boot täglich nur eine Richtung fährt und unsere an diesem Tag nicht die richtige war. Dafür kostete der Bus nur ein zwölftel, war doppelt so schnell, die Fahrt war wieder mal amüsant und wir lernten Frank aus Montreal kennen mit dem wir auch gleich die nächsten zwei Tage verbrachten.
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Ohne lange zu recherchieren mieteten wir uns beim günstigen und bei Backpackern sehr beliebten Soe Brothers Guesthouse ein und buchten auch gleich die “Amazing Tour” für den nächsten Tag. Den restlichen angebrauchten Tag verbrachten wir mit der Erkundung des kleinen Ortes mit seinem Markt und dem angrenzenden kleinen See. Auf dem Weg dorthin konnten wir noch eine seltsame indische Prozession bestaunen..
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Die Gegend um Hpa-an ähnelt stark der um Vang Vieng in Laos. Es ist umgeben mit Karstbergen welche unzählige Höhlen beherbergen.
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Nach diesem kleinen Ausflug fanden wir noch ein nettes kleines Lokal direkt am Fluss, ideal um den Abend mit einem kalten Myanmar Bier und Wassermelonensaft ausklingen zu lassen.
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Die Tour am nächsten Tag versprach einiges. Verschiedenste Höhlen, Tempel, Höhlen mit Tempeln darin und Bademöglichkeiten wurden angefahren.
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Auch eine große Fläche mit beeindruckend vielen überdachten gleichen Buddha Statuen war dabei. Am meisten beeindruckt hat uns jedoch der verwahrloste Zustand dieser Stätte und die Unmengen an Müll.
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Am Schluss stand noch eine Höhle am Programm aus der jeden Tag zu Sonnenuntergang unzählige Fledermäuse zum Fressen ausfliegen. Wir haben das ganze ca. 15 Minuten beobachtet und es schien kein Ende zu nehmen, faszinierend.
Noch ein paar Bilder…
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